Warum überhaupt einen Hund mit in die Klasse nehmen? Hat er es nicht Zuhause viel besser? Was kann er den Kindern geben oder lenkt er sie einfach nur ab?
Diese und noch viel mehr Fragen gingen mir durch den Kopf und da die Schule ca. 700km entfernt am Bodensee lag, war man auch nicht einmal eben um die Ecke, um sich alles in Ruhe anzuschauen.
Ausgangspunkt war eine Klasse, die unkonzentriert und wild war. Sie war laut und ein "normaler" Ablauf des Unterrichts so gut wie unmöglich.
Die Idee war mir wachsender gegenseitiger Rücksicht und Verständnis für das Tier, Ruhe in die Klasse zu bringen. Die Begeisterung mit dem Hund gemeinsam etwas machen zu dürfen war riesengroß.
SCHULHUND "Mogli"
Ein Labradorwelpe wird berühmt. Aus einer fixen Idee wird ein erfolgreiches Projekt. Print und Fernsehen berichten über einen Labrador, der die Herzen seiner Mitschüler im Sturm erobert und Erstaunliches schafft, nämlich eine Gefühl von Verantwortung zu wecken und Ruhe in den Tagesablauf zu bringen!
Montag, 13. Juni 2011
EINE UNGEWÖHNLICHE IDEE
Schon etwas ungewöhnlich empfand ich den Anruf von Lehrerin Vanessa Dörr, als Sie mit der Vorstellung an mich herantrat einen Welpen aus unserer Zucht als Schulhund einsetzen zu wollen. Wir hatten in diesem Bereich wenig Erfahrung und auch für Frau Dörr war diese Idee ein Pilotprojekt.
Wir waren anfangs nicht leicht zu überzeugen und wir telefonierten Monate vorher mehrmals intensiv bis der Wurf gefallen war. Meine Gedanken wie sehr die Menschen Hunden gegenüber voreingenommen sind und erst recht die Vorstellung Hunde und "fremde" Kinder hinterließen Bauchschmerzen.
Aber Frau Dörr hatte eine Vision und es war kein Schnellschuß sondern wohl durchdacht! Grundsätzlich hatte sie ihre Idee an erster Stelle mit dem Direktor der Graf Soden Realschule besprochen, dieser modern eingestellte Mann befürwortete Ihre Idee sofort. Alle Lehrer wurden gefragt und für die Eltern der Klasse in die der Hund später einziehen sollte, wurde ein Elternabend organisiert und das Projekt vorgetragen.
Wir waren anfangs nicht leicht zu überzeugen und wir telefonierten Monate vorher mehrmals intensiv bis der Wurf gefallen war. Meine Gedanken wie sehr die Menschen Hunden gegenüber voreingenommen sind und erst recht die Vorstellung Hunde und "fremde" Kinder hinterließen Bauchschmerzen.
Aber Frau Dörr hatte eine Vision und es war kein Schnellschuß sondern wohl durchdacht! Grundsätzlich hatte sie ihre Idee an erster Stelle mit dem Direktor der Graf Soden Realschule besprochen, dieser modern eingestellte Mann befürwortete Ihre Idee sofort. Alle Lehrer wurden gefragt und für die Eltern der Klasse in die der Hund später einziehen sollte, wurde ein Elternabend organisiert und das Projekt vorgetragen.
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